Zentrale Neuromodulation

Neue Techniken wie TMS, tDCS und VNS prägen die motorische Rehabilitation, indem sie die Neuroplastizität durch zentrale Neuromodulation erhöhen.

Was ist TMS?


TMS (Transkranielle Magnetstimulation) ist eine Neuromodulationstechnik, bei der Nervenzellen stimuliert werden, indem Magnetfelder in bestimmte Bereiche des Gehirns gesendet werden. Die Magnetimpulse zielen auf den motorischen Kortex und erleichtern so das Wiedererlernen motorischer Funktionen. Hochfrequente (5 Hz und darüber) Anwendungen erhöhen die Erregbarkeit der Großhirnrinde, während niederfrequente Stimulationen (1 Hz und darunter) eine Hemmung, d. h. eine Unterdrückung, der Rinde bewirken. TMS wird häufig zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten sowohl bei akuten als auch bei chronischen Schlaganfallpatienten eingesetzt.



Was ist tDCS?


tDCS (Transkranielle Gleichstromstimulation) reguliert die elektrische Aktivität des Gehirns mit Hilfe von elektrischem Strom niedriger Intensität. Diese Technik wird mit Elektroden durchgeführt, die auf der Oberfläche des Gehirns angebracht werden. Anodale Elektroden erhöhen die Erregbarkeit, während kathodale Elektroden die Hemmung fördern. tDCS liefert wirksame Ergebnisse, insbesondere in Kombination mit Physiotherapie zur Stärkung des motorischen Lernens und der Neuroplastizität.

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